Kleinplanet nach Klaus Tschira benannt

Wer einen Kleinplaneten (Asteroiden) entdeckt, darf der Internationalen Astronomischen Union einen Namen für ihn vorschlagen – häufig nennt der Entdecker den Namen seiner Frau. Aber auch nach Prominenten benannte Asteroiden kreisen in unserem Sonnensystem. Seit 2000 gehört der Kleinplanet „klaustschira“ dazu. Der Namensvorschlag stammte von dem Bonner Astronomen Michael Geffert, der diesen Asteroiden mit der Nummer 13028 entdeckte. Damit wollte Geffert das besondere Engagement von Klaus Tschira bei der Förderung der Astronomie anerkennen.

Übergabe der Urkunde

Übergabe der Urkunde

Preisträger am See

Klaus Tschira beim 63. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau

Klaus Tschira beim 63. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau.  © Christian Flemming / Lindau Nobel Laureate Meetings

Jedes Jahr im Frühsommer richten sich die Augen der Welt auf eine kleine Stadt am Bodensee: Dann treffen sich Nobelpreisträger mit ausgewählten Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt in Lindau. Eine Woche lang diskutieren sie über die Herausforderungen der Wissenschaft. Zu den Unterstützern der Tagung zählt seit 2000 auch die KTS. Sie hat nicht nur etlichen Nachwuchsforschern die Teilnahme ermöglicht und eine Publikation zum 50-jährigen Jubiläum gefördert. Die Klaus Tschira Stiftung unterstützt vor allem die Aufnahmen und Ausstellungen außergewöhnlicher Fotoporträts der Nobelpreisträger. Für sein Engagement ernannte die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen Klaus Tschira 2013 zu ihrem Ehrensenator.

2015 ermöglichte die KTS den Erwerb des Lennart-Bernadotte-Hauses. Das Gebäude mit der Adresse Alfred-Nobel-Platz 1 ist seit Juni 2016 Sitz der Geschäftsstelle von Kuratorium und Stiftung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen.