Nobel faces

Nobelpreisträger John Nash vor dem Einsteinhaus © Peter Badge/Typos1 - all rights reserved

Nobelpreisträger John Nash vor dem Einsteinhaus © Peter Badge/Typos1 – all rights reserved

Ein Fotograf in besonderer Mission: Seit 2003 reist Peter Badge mit Unterstützung der KTS um die ganze Welt, um Nobelpreisträger zu fotografieren. Dieses Projekt führte zu einer einzigartigen Porträtgalerie mit fast 400 Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Nobelpreisträgern der Physik, Chemie, Medizin, Wirtschaft, Literatur und Frieden. Badge hat die Preisträger an ihrem privaten Wohnort, in ihrem Labor oder auch anlässlich der Nobelpreisverleihung in Stockholm oder bei der Tagung in Lindau fotografiert. Die Bilder sind nicht nur in Bildbänden veröffentlicht, sondern werden auch in Ausstellungen weltweit präsentiert.

2012 begann die Unterstützung eines zweiten Fotoprojektes: Am Rande der Lindauer Tagung bat der Wissenschaftsfotograf Volker Steger Nobelpreisträger, eine Skizze ihrer Entdeckung anzufertigen, für die sie den Nobelpreis erhielten. Danach fotografierte er sie mit der Zeichnung in der Hand. Die lebensgroßen Porträts sowie Originalzeichnungen, sind im Rahmen der weltweiten Wanderausstellung „Sketches of Science“ zu sehen.

Für das Nichtrauchen

OhneKippe Infostand bei Explore Science

OhneKippe Infostand bei Explore Science

Zehntausende von Schülern aus der Rhein-Neckar-Region haben bereits an der Informationsveranstaltung „ohnekippe“ der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg teilgenommen. Kindern und Jugendlichen sollen hier die negativen Folgen des Rauchens verdeutlicht werden, damit sie gar nicht erst damit anfangen. Im ersten Schritt erfahren die Jugendlichen in einem Vortrag Daten und Fakten zu den Risiken des Tabakrauchens, danach verfolgen sie über eine Live-Schaltung die Untersuchung der Lunge (Bronchoskopie) eines an Lungenkrebs erkrankten Patienten. Anschließend berichten Patienten der Thoraxklinik den Schülern über ihre Erkrankung und stehen für Fragen zur Verfügung. Die KTS förderte das Projekt der Thoraxklinik, indem sie es beispielsweise mit einem kompletten System zur Sprach-, Video- und Datenübertragung ausgestattet hat. 2014 wurde die Kommunikationstechnik mit KTS-Mitteln umfassend modernisiert. Aber auch die wissenschaftliche Begleitung und Publikationen des Projektes wurden gefördert.

Im Bereich der wissenschaftlichen Tabakprävention wird das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum durch die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern unterstützt.