Tierisch was los

© Susi Fischer/Zoo Heidelberg

© Susi Fischer/Zoo Heidelberg

Den Heidelberger Zoo und die KTS verbindet eine Person: Carl Bosch. Carl Bosch ist einer der Gründerväter des Tiergartens Heidelberg, und die KTS hat ihren Sitz im ehemaligen Wohnhaus von Carl Bosch.

Seit 2001 hat die KTS die Patenschaft für den Gorilla Bobo, der vielen Besuchern auch als Silberrücken bekannt ist, übernommen. Aber auch andere Einrichtungen, die zur „KTS-Familie“ gehören, haben Tier-Patenschaften übernommen, zu denen beispielsweise ein Elefant, eine Riesenschildkröte oder Erdmännchen zählen. Also tierisch was los!

Von Bürgern für Bürger

Gemeinsam Gutes anstiften – das wollen Menschen, die sich in Bürgerstiftungen organisieren und Zeit oder Geld für das Gemeinwohl stiften. 2001 gab es bereits erste Bürgerstiftungen in Deutschland. Um dieses Engagement großflächig und strukturiert zu fördern, setzten sich die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung und der Bundesverband Deutscher Stiftungen an einen Tisch und gründeten die „Initiative Bürgerstiftungen“ mit Sitz in Berlin. Die Initiative sollte die Gründung von Bürgerstiftungen fördern, die Arbeit bestehender Stiftungen professionalisieren und für das Konzept der Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit werben. Bundesweit sind heute über 25.000 Menschen in 275 Bürgerstiftungen aktiv (Stand: September 2014). Aus der Initiative entwickelte sich ein unabhängiges Kompetenzzentrum für Fragen zum Thema Bürgerstiftungen. 2012 würdigte der Arbeitskreis Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen Klaus Tschira als „vorbildlichen Bürgerstifter“, weil er „früh das Potential der Bürgerstiftungen erkannte und auf eine Kooperation mehrerer Stiftungen drängte“.

Junge Programmierer gesucht

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Der Jugendsoftwarepreis wurde von 2001 bis 2010 verliehen.

Mit einem Computerprogramm Schallwellen sichtbar machen, unser Sonnensystem simulieren oder erklären, wie Luftfeuchtigkeit und Wolkenbildung zusammenhängen – das sind nur einige der Themen zahlreicher Einreichungen für den Jugendsoftware-Preis. Mit diesem Preis prämierte die KTS von 2001 bis 2010 originelle Programme und pfiffige Präsentationen von Schülern für Schüler. Die Preisträger hatten es geschafft, mit Hilfe des Computers anderen Schülern naturwissenschaftliche Inhalte näher zu bringen. Einzelpersonen, Schülergruppen oder Klassen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz konnten sich für den Jugendsoftware-Preis in drei Alterskategorien bewerben. Das Thema konnten die Schüler frei wählen. Einzige Voraussetzung: Es musste aus der Biologie, Chemie, Physik, Mathematik oder Informatik stammen. Hierfür konnten interaktive Multimediaprogramme, die ein Thema anschaulich und unterhaltsam vermitteln, oder eine Software mit Simulationen von mathematisch-naturwissenschaftlichen Phänomenen eingereicht werden. Eine Jury aus Schülern, Pädagogen, Wissenschaftlern und Medienexperten wählte die besten Präsentationen oder Programme aus.