2. Juni 2020

Neues aus der MAINS: virtueller Rundgang durch „La La Lab – Die Mathematik der Musik“

Heidelberg. Wie viele andere Einrichtungen musste auch die Heidelberger Mathematik-Informatik-Station (MAINS) aufgrund der Corona-Pandemie Mitte März ihre Türen für den Publikumsverkehr schließen. Aktuell wird geprüft, ab wann und mit welchem Angebot die MAINS wieder für Interessierte da sein kann. Bis es soweit ist, kommt die MAINS und die aktuelle Ausstellung „La La Lab – Die Mathematik der Musik“ virtuell zu ihren Besucherinnen und Besuchern. (mehr …)

20. Mai 2020

4.300 Kilogramm weniger beim Kohlendioxid-Fußabdruck

Von der Klaus Tschira Stiftung geförderte "klimafit"-Kurse enden mit erfolgreicher "Klimaschutz-Challenge"

Berlin, Heidelberg. Von Greifswald über Berlin bis nach Freiburg und Heidelberg: Mehr als 300 Menschen haben sich in den vergangenen Monaten klimafit gemacht. Der von der Klaus Tschira Stiftung maßgeblich geförderte Volkshochschulkurs „klimafit“ endete im Mai bundesweit an 34 Standorten. Die letzten Seminare fanden Corona-bedingt digital statt. Ein großer Erfolg: Die Teilnehmenden haben aktiv zum Klimaschutz beigetragen und ihren Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck deutlich gesenkt. Zusammen sparten sie 4.300 Kilogramm Kohlendioxid ein, das entspricht so viel wie 25.000 Kilometer Autofahren mit einem Mittelklassewagen. (mehr …)

19. Mai 2020

Die Klaus Tschira Stiftung hilft Betroffenen der Pandemie

Heidelberg. Der Stiftungszweck ist klar: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. „Dieses Profil behalten wir stets im Fokus“, sagt Geschäftsführerin Beate Spiegel. Dennoch nehmen die Stiftung sowie ihre Töchter und Institute eine beträchtliche Summe in die Hand, um in Zeiten der Pandemie schlimme Not zu lindern. „Wir wollen unserer Verantwortung in der Welt gerecht werden“, so Spiegel weiter, „wir helfen da, wo es jetzt brennt“. (mehr …)

19. Mai 2020

Zum Zerreißen gespannt

Heidelberg. Ein Riss im Sneaker, ein geplatzter Reifen – Materialermüdung ist ein alltägliches Phänomen und tritt immer zur Unzeit auf. Oftmals sorgt das lediglich für leichten Ärger, zuweilen kann es aber auch tödliche Folgen haben. Doch während das Phänomen bei synthetischen Materialien inzwischen gut erforscht ist, liegen die Gründe für Ermüdungserscheinungen im Gewebe von Säugetieren, das häufig extremer mechanischer Belastung ausgesetzt ist, noch weitgehend im Dunkeln. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS), das zur Klaus Tschira-Gruppe gehört, konnte nun nachweisen, welche negativen Auswirkungen mechanische Belastung auf Kollagengewebe hat. (mehr …)

13. Mai 2020

Explore Science 2021 zum Thema Chemie

Heidelberg/Mannheim. Explore Science, die naturwissenschaftlichen Erlebnistage der Klaus Tschira Stiftung, die im laufenden Jahr wegen der Corona-Pandemie sowohl in Mannheim wie auch in Bremen ausfallen mussten, sind nun in Mannheim für die Zeit vom 16. bis 20. Juni 2021 geplant. Das Thema wird in Mannheim wie in Bremen wieder die Chemie sein. Der Termin in Bremen steht noch nicht endgültig fest. (mehr …)

11. Mai 2020

Sepsis: Klaus Tschira Stiftung unterstützt Mathematiker und Mediziner bei der Forschung und der Übertragung ihrer Ergebnisse in die Klinik zur Diagnose und Therapie der Blutvergiftung

Mehr als drei Millionen Euro für zweite Projektphase des interdisziplinären Forschungsprojekts SCIDATOS

Heidelberg, 11. Mai 2020. In Deutschland erkranken jährlich 320 000 Menschen an einer Sepsis, auch Blutvergiftung genannt. 77 000 von ihnen sterben daran, weltweit sind es bis zu elf Millionen Tote pro Jahr.
Der Forschungsverbund SCIDATOS untersucht seit knapp fünf Jahren die Prozesse, die bei einer Sepsis im menschlichen Körper ablaufen – um die Diagnose und Therapie zu verbessern. Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) hat das Projekt seit seiner Gründung 2015 mit drei Millionen Euro gefördert. Nun unterstützt die KTS die For-schenden abermals mit über drei Millionen Euro über weitere drei Jahre bei der nächsten Phase des Projekts: der Übertragung der Forschungsergebnisse in die Praxis. Das Projekt könnte auch dabei helfen, den Verlauf von Covid-19 besser zu verstehen und der Viruserkrankung entgegen zu wirken. (mehr …)