12. April 2019

„Klimafit“ ist preiswürdig

Der von der Klaus Tschira Stiftung geförderte Volkshochschul-Kurs des WWF erhält den Heidelberger Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis
Heidelberg. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Heidelberg ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis für Initiativen, die sich in besonderer Weise engagieren. Dieses Mal wurde er für Projekte im Bereich Klimaschutz ausgeschrieben. Unter den sechs Preisträgern war die Volkshochschule (VHS) Heidelberg mit „Klimafit – Klimawandel und die Folgen verstehen“ – ein von der Klaus Tschira Stiftung gefördertes Projekt.
„Klima sucht Schutz – auch bei Dir“ ist auf dem T-Shirt des fast lebensgroßen Eisbären zu lesen, der die Gäste zur Verleihung des Preises in Empfang nimmt. Das ist in Heidelberg durchaus wörtlich gemeint. „Wir zeichnen Menschen und Initiativen aus, die Nachhaltigkeit leben und umsetzen“, betonte Bürgermeister Wolfgang Erichson bei der Feierstunde im Großen Saal des Rathauses. Sie sind wichtig, wenn die Stadt ihr ehrgeiziges Ziel, bis zum Jahr 2050 rund 95 Prozent ihrer Kohlendioxidemissionen einzusparen, tatsächlich umsetzen will.

Der von der Klaus Tschira Stiftung geförderte Volkshochschul-Kurs „Klimafit“ erhielt den Heidelberger Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis. Unser Bild zeigt Bürgermeister Wolfgang Erichson, die Leiterin des Umweltamtes, Sabine Lachenicht, sowie Gabriele Frohn und Silke Reck von der VHS Heidelberg. Foto: Kirsten Baumbusch/Klaus Tschira Stiftung

„Wir haben das Thema Nachhaltigkeit schon lange auf unsere Fahnen geschrieben“, freuten sich die Heidelberger VHS-Chefin Silke Reck und die für das Projekt zuständige Abteilungsleiterin Gabriele Frohn über die Auszeichnung von „Klimafit“. An fünf Workshopterminen werden im laufenden Jahr bereits zum zweiten Mal 20 Interessierte verschiedenster Berufe und Altersgruppen fit gemacht in Sachen Klimawandel. Ziel, des vom WWF sowie dem Helmholtz Verbund für regionale Klimaänderung konzipierten, innovativen Workshops, der sogar eine Live-Schaltung in die Antarktis beinhaltet, ist es, Bürgerinnen und Bürgern zu Multiplikatoren auszubilden. Deshalb gibt es nicht nur fundiertes Wissen und Kompetenz über die Ursachen, sondern auch harte Fakten über die regionalen Auswirkungen des Klimawandels, mögliche Anpassungen sowie darüber, wie man selbst aktiv werden kann. Denn die Klimakrise ist ein globales Problem mit ganz konkreten lokalen Folgen. Ermöglicht wurde die Entwicklung des Formats durch die Klaus Tschira Stiftung sowie die Robert Bosch Stiftung. Nach erfolgreicher Einführung des Kurses im vergangenen Jahr, unter anderem in Heidelberg, ist der Kurs 2019 an insgesamt 16 Standorten im Norden, Osten und Südwesten Deutschlands in die zweite Runde gestartet.

Weitere Preisträger des Heidelberger Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2018 sind: Ökostadt Rhein-Neckar, die Cub Scouts Heidelberg Pack 284 und der Naturschutzbund, die Heidelberger Energiegenossenschaft sowie Electric Bike Solutions.

Mehr zu Klimafit unter:
https://www.wwf.de/aktiv-werden/bildungsarbeit-lehrerservice/klima/vhs-kurs-klimafit/

Die Klaus Tschira Stiftung:

Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940 – 2015) rief 1995 mit privaten Mitteln die Klaus Tschira Stiftung (KTS) ins Leben. Heute gehört die KTS zu den großen Stiftungen Europas. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik sowie Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Die Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung spiegelt sich in den drei Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation wider. Besonderen Wert legt sie dabei auf neue Formen der Vermittlung und Einordnung wissenschaftlicher Themen. Die KTS ist bundesweit tätig in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und eigenen Instituten. Für die Verwirklichung all dieser Ziele engagieren sich seit mehr als 20 Jahren Menschen innerhalb und außerhalb der Klaus Tschira Stiftung.www.klaus-tschira-stiftung.de

Pressekontakt:
Klaus Tschira Stiftung
Kirsten Baumbusch
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