14. Mai 2019

„Cannabis – Medikament oder gefährliche Droge?“

Heidelberg/Braunschweig. Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema „Cannabis“ diskutieren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen bei „Die Debatte“ am Donnerstag, 13. Juni, ab 19 Uhr im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig. Diskutieren Sie mit und verfolgen Sie „Die Debatte“ vor Ort oder im Livestream unter www.die-debatte.org/cannabis. Mit dem Projekt „Die Debatte“ wollen die Initiatoren, unter anderem, das von der Klaus Tschira Stiftung ermöglichte Science Media Center Germany (SMC), wissenschaftliche Fakten und Perspektiven in gesellschaftliche Debatten einbringen und Diskussionen anstoßen. 

Die Debatte zur Legalisierung von Cannabis ist in vollem Gange. Während der Vertrieb und Konsum in einzelnen Ländern schon freigegeben ist, wird in Deutschland noch hitzig diskutiert. Ob als Therapiemittel in der Schmerzmedizin, als potenzielle Gefahr für Kinder und Jugendliche oder als juristisches Problem: die Einstellungen zu Cannabis könnten vielfältiger kaum sein.

Doch wie wirkt die Pflanze eigentlich genau? Welche Gründe sprechen für oder gegen eine Legalisierung? Wie müssen Nutzen und Risiken abgewogen werden? Und was sind die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zum Cannabiskonsum?

Auf dem Podium bei „Die Debatte“ zu Gast sind der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Tobias Effertz von der Universität Hamburg, die Neurologin und Psychiaterin Prof. Dr. Ursula Havemann-Reinecke von der Universitätsmedizin Göttingen und der Mediziner und Schmerzforscher Prof. Dr. Michael Schäfer von der Charité Berlin. Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Koch (Stern) und Lisa Ruhfus (freie Wissenschaftsjournalistin).

Hinter dem Projekt stecken Wissenschaft im Dialog (WiD), das Science Media Center Germany (SMC) und die Technische Universität Braunschweig. Alle drei Institutionen bringen ihre Erfahrungen im Bereich Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus in das Projekt ein.