In den Audiobeiträgen für den Campus Report von Radio Regenbogen greift Nils Birschmann Themen aus Forschung, Bildung und Wissenschaftskommunikation rund um die Klaus Tschira Stiftung auf.

 

30. Juli 2020

Die Sandmücke und ihre Verbreitung in Süddeutschland

Seit einigen Jahren hört man im Sommer immer wieder Meldungen über die asiatische Tigermücke. Im Zuge des Klimawandels dringen die Plagegeister unaufhaltsam nach Europa vor. Was viele nicht wissen: es gibt unzählige weitere Arten, die bislang eigentlich nur in wärmeren Gegenden heimisch waren. Zum Beispiel die Sandmücke, die sich inzwischen in Süddeutschland ausbreitet. Die Klaus Tschira Stiftung fördert die Promotion von Sandra Oerther an der Universität Heidelberg, um Ausbreitung und Gefährlichkeit der Sandmücke besser zu erforschen.

 


 

29. Juni 2020

Das Heidelberger Reanimationsregister

Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 50.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Obwohl viele Patienten schnell wiederbelebt werden, überleben nur 10 Prozent solch einen Notfall. Um die Chancen zu verbessern, haben Wissenschaftler in Heidelberg mit Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung eine Datenbank aufgebaut: Das Heidelberger Reanimationsregister.

 


 

5. Juni 2020

Das Science Media Center in Zeiten von Corona

Fakten sind Freunde – aber nur wenn sie mit dem eigenen Weltbild übereinstimmen. In der Corona-Krise ist das Vertrauen in die Wissenschaft offenbar gestiegen. Jetzt droht es schon wieder zu bröckeln. Wer hat wirklich Expertise? Wer kann komplizierte Zusammenhänge verständlich erklären? Damit Medien uns alle seriös mit Infos aus der Wissenschaft versorgen können, fördert die Klaus Tschira Stiftung das Science Media Center Germany.

 


 

18. Mai 2020

Die Mapathons des Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT)

Auf der Weltkarte gibt es schon lange keine weißen Flecken mehr. Könnte man meinen. Natürlich werden wir nie wieder auf unentdeckte Kontinente stoßen. Aber in vielen Regionen der Welt fehlen tatsächlich genaue und öffentlich zugängliche Landkarten. Wie man das ändern kann, erforscht das von der Klaus Tschira Stiftung getragene Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT). Zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung startet das Institut 25 Mapathons.

 


 

24. April 2020

25 Jahre Klaus Tschira Stiftung

In diesem Jahr wird die Klaus Tschira Stiftung (KTS) 25 Jahre alt. Zu ihrem Jubiläum hat sich die Stiftung eine ganze Reihe von Aktionen überlegt, die der Gesellschaft zugutekommen sollen. Die Vorhaben drehen sich überwiegend um die Zahl 25 und finden – sofern möglich – im Jubiläumsjahr statt oder beginnen in diesem. Alle Aktionen werden von der Stiftung gefördert und von ihr selbst sowie von den Instituten, die die KTS gegründet hat oder die sie unterstützt, veranlasst. Sie konzentrieren sich auf die Bereiche Wissenschaftskommunikation, Forschung und Bildung, also auf die Felder, in denen die Klaus Tschira Stiftung vor allem tätig ist.

 


 

29. Januar 2020

Software soll frühkindliche Hirnblutungen vorhersagen

Renée Lampe, Professorin für Orthopädie an der TU München, und ihr Team haben gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mathematische Modellierung an der TU München ein mathematisches Modell und eine darauf basierende Software entwickelt, die helfen soll, Hirnblutungen Frühgeborener vorherzusagen - und im Optimalfall zu verhindern.

 


 

15. Mai 2019

Komplexe Tumorbestrahlungen virtuell trainieren

Bei der Bestrahlung von Tumoren kommt es auf kleinste Details an: etwa den Abstand zur Haut, den Winkel des Therapiestrahls, die Lage des Tumors oder umliegender Risikoorgane. Um angehende Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -assistenten (MTRA) am Universitätsklinikum Heidelberg besser auf diese Aufgabe vorzubereiten, hat die Klaus Tschira Stiftung einen sogenannten Strahlentherapie-Simulator ermöglicht.

 


 

23. April 2019

Klaus Tschira Boost Fund: Elf herausragende junge Forschende erhalten eine Förderung von jeweils 80.000 Euro

Die Klaus Tschira Stiftung und die German Scholars Organization e.V. haben erstmals junge Forschende ausgewählt, die mit dem Klaus Tschira Boost Fund unterstützt werden. In den kommenden beiden Jahren erhalten elf Nachwuchswissenschaftler je 80 000 Euro an Fördermitteln für ihre Projekte. Das Programm richtet sich an exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik.