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Studie zur Entwicklung schonender Behandlungswege bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs

Prof. Dr. Jürgen Debus, Klinik für Radiologie und Strahlentherapie, Universitätsklinikum Heidelberg

Die Klaus Tschira Stiftung fördert die Radiologische Universitätsklinik Heidelberg bei der Entwicklung schonender Behandlungswege beim lokal fortgeschrittenen Prostatakrebs. Prostatakrebs ist in Deutschland bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Zur Behandlung werden vor allem Operation und Strahlentherapie eingesetzt. Im fortgeschrittenen Stadium wird bislang das gesamte Becken bestrahlt. Weil dabei auch Organe wie Blase oder Dünndarm bestrahlt werden, kann bislang nur eine relativ niedrige Strahlendosis eingesetzt werden. Um die bösartigen Zellen wirkungsvoller besiegen zu können, wenden Professor Klaus Herfarth und Dr. Florian Sterzing in der Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie an der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg jetzt eine gezieltere und dadurch besonders schonende Bestrahlungstechnik an. Wie wirkungsvoll und verträglich diese Methode ist, soll in einer fünfjährigen PLATIN-Studie (Prostata- und Lymphabflussbestrahlung mit integrierter-Boost-IMRT nach neoadjuvanter Hormontherapie) überprüft werden.
Kontakt Studie Prostatakrebs: Studiensekretariat, Frau R. Haselmann, Tel. 06221-563861


Start: 2009 | Dauer: 5 Jahre



Die Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH wurde 1995 von dem Physiker Klaus Tschira gegründet. Sie gehört zu den größten gemeinnützigen Stiftungen Europas, die mit privaten Mitteln ausgestattet wurden. Sitz der Stiftung ist die Villa Bosch in Heidelberg. Die Stiftung ist sowohl operativ als auch fördernd tätig.

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