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WISSENSCHAFT UND INFORMATIK
W
ISSENSCHAFT MIT INFORMATIK UNTERSTÜTZEN
>>European Media Laboratory<<


2007
Titel W3-Stiftungs-Professur „Modellierung biologischer Prozesse
Antragsteller Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Dauer 5 Jahre
Beschreibung

Mit einer W3-Stiftungs-Professur in der Fakultät für Biowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg fördert die Klaus Tschira Stiftung das Thema „Modellierung biologischer Prozesse“. Auf die Professur wurde die Biochemikerin Dr. Ursula Kummer berufen.
Sieben Jahre lang leitete die promovierte Biochemikerin die Forschungsgruppe "Bioinformatics and Computational Biochemistry" am Forschungsinstitut EML Research in Heidelberg. Als Koordinatorin baute sie das 2004 gegründete erste deutsche Zentrum für Modellierung und Simulation in den Biowissenschaften (BIOMS) mit auf. Jetzt hat Prof. Kummer ihr Forschungslabor in dem neu eingerichteten Zentrum "BIOQUANT" der Universität Heidelberg.

Mit ihrer Forschungsrichtung - der Systembiologie - trägt Ursula Kummer ganz wesentlich zu einer Ergänzung des bestehenden Lehrprogramms, insbesondere in der Entwicklungs- und Humanbiologie, in den neu eingerichteten Bachelor- und Master-Studiengängen der Fakultät sowie in den Graduiertenprogrammen, bei. Im Herbst diesen Jahres startet an der Fakultät der Master-Studiengang "Molecular Biosciences", und im folgenden Jahr werden die ersten Absolventen des Bachelor-Studienganges "Biologie" graduiert.

 
2006
Titel MarathonNet
Antragsteller Prof. Dr. Stefan Fischer, Carsten Buschmann, Dennis Pfisterer, Institut für Telematik, Universität Lübeck
Dauer 2 Jahre
Beschreibung Die Klaus Tschira Stiftung unterstützt das Projekt MarathonNet des Instituts für Telematik an der Universität Lübeck, in dem ein spontanes, dynamisches Sensornetzwerk für einen mobilen Trainingscomputer entwickelt werden soll. Mit dieser innovativen Methode sollen Zuschauer sportliche Großevents zukünftig folgendermaßen miterleben können: Mit dem pacemate, einem am Handgelenk befestigten Multifunktionsgerät, werden während eines Marathons Position, Geschwindigkeit und Herzfrequenz des Läufers aufgezeichnet. Der pacemate jedes Läufers besitzt eine Funkschnittstelle, so dass ein Netzwerk aufgebaut werden kann, das diese Informationen sofort weiterleitet. Diese Daten werden über Empfängerstationen, die entlang der Strecke platziert sind, online gestellt oder per SMS an die Zuschauer geschickt. So können Freunde und Verwandte jeden einzelnen Kilometer mitverfolgen. Außerdem kann jeder einzelne Läufer auf dem Display des pacemate seine aktuelle Platzierung und Position während des Rennens sehen, ebenso wie die Position von Teamkollegen und Konkurrenten. Die Datenerfassung erlaubt eine detaillierte Rekonstruktion des Rennens. Mit MarathonNet kann jeder Läufer seine persönlichen Laufdaten analysieren, diese mit den Daten anderer vergleichen und sein Training dadurch optimieren.
 
2005
Titel Studie zum neurowissenschaftlichen Wirkungsnachweis von Musiktherapie bei Tinnitus
Antragsteller Prof. Dr. Hans Volker Bolay, Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung e.V., Heidelberg
Dauer einmalig
Beschreibung Die Klaus Tschira Stiftung fördert eine Studie zum neurowissenschaftlichen Wirkungsnachweis von Musiktherapie bei Tinnitus. Das deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung hat in Kooperation mit der HNO-Klinik der Universität Heidelberg eine neuartige musiktherapeutische Behandlungsmethode bei chronischem Tinnitus entwickelt. Tinnitus ist eines der am häufigsten auftretenden Symptome im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Unter dem Überbegriff „Tinnitus“ werden Ohrgeräusche verschiedenster Klangqualitäten zusammengefasst (Klingeln, Brummen, Zirpen, Zischen, Pfeifen oder Summen). In der Therapie wird zunächst für jeden Patienten ein individueller tinnitusähnlicher Klang erzeugt, danach wird dieser Ton musiktherapeutisch aktiv und/oder rezeptiv eingesetzt. Der Patient wird dadurch u.a. in die Lage versetzt, Kontrolle über seinen Tinnitus auszuüben.
 
Titel Aufbau von zwei Forschungsgruppen an der TU Dresden
Antragsteller Prof. Dr. Michael Schröder und Prof. Dr. Daniel Müller, Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden
Dauer vier Jahre
Beschreibung Die Forschungsabteilung für Bioinformatik am Biotechnologischen Zentrum (Biotec) der TU Dresden bekommt Zuwachs: Die Klaus Tschira Stiftung fördert den Aufbau von zwei neuen Forschungsgruppen im Bereich Molekulare Bioinformatik. Weitere Informationen
 
Titel Erweiterung der Bibliothek des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach
Antragsteller Prof. Dr. Gert-Martin Greuel, Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach
Dauer einmalig
Beschreibung Die Bibliothek des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach gilt als eine der besten mathematischen Bibliotheken weltweit. Insbesondere ihre Qualität und Vollständigkeit machen sie einzigartig. Um auch in Zukunft bei immer stärker werdender internationaler Konkurrenz die Spitzenposition unter vergleichbaren Einrichtungen zu erhalten, fördern die Klaus Tschira Stiftung und die VolkswagenStiftung die Erweiterung dieser Forschungsbibliothek. Weitere Informationen unter www.mfo.de/cgi-bin/path?library und auf unserer Presseinformation
 
Titel Digitalisierung astronomischer Fotoplatten
Antragsteller Prof. Dr. Joachim Krautter, Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl
Dauer 3 Jahre
Beschreibung In den Archiven der Landessternwarte und des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg lagern mehrere tausend großformatige Glas-Fotoplatten, die zeitlich bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Viele dieser Aufnahmen dienten der Suche und Bahnbestimmung von Asteroiden, beinhalten darüber hinaus aber auch noch einen gigantischen Vorrat an astronomischen Informationen für zeitlich variable und transiente Objekte, der bisher noch nicht oder nur unvollständig ausgewertet wurde. Eine Überprüfung der Lagerbestände hat ergeben, dass infolge einer langsamen Oxidation des Silbers in den entwickelten Platten die darin gespeicherte Information zu verloren gehen droht. Mit der Digitalisierung der historischen Aufnahmen soll der Datenbestand gesichert und durch das GAVO (German Astronomical Virtual Observatory) weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen und der interessierten Allgemeinheit über das Internet zugänglich gemacht werden.
 
Titel Tagfalter-Datenbank Baden-Württemberg
Antragsteller Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V., c/o Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
Dauer einmalig
Beschreibung Viele Tagfalterarten sind durch die Veränderung ihrer Lebensräume in den letzten Jahrhunderten bedrängt und gefährdet. Gemeinsam mit der Entomologischen (d.h. Insektenkundlichen) Abteilung des Staatlichen Museums für Naturkunde erfasst die Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V. in einer Datenbank alle dokumentierten Tagfalterbeobachtungen in Baden-Württemberg von 1800 (dem Beginn der systematischen Forschung auf diesem Gebiet) bis 2001. Eine solche Datenbank ist Grundlage für die Erstellung der "Roten Listen" gefährdeter Arten, Biotop- und Artenschutzprogramme bei den Schmetterlingen, die wissenschaftliche Begleitung von Planungsverfahren, die Erstellung von Pflegeplänen für Naturschutzgebiete und die entomologische Grundlagenforschung. Mit diesem Projekt werden außerdem Methoden der maschinellen Informationsverarbeitung in der Biologie weiterentwickelt.
 
Titel Informations- und Kommunikationszentrum für Lehramtsstudierende
Antragsteller Prof. Dr. Rose Boenicke, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Erziehungswissenschaftliches Seminar, Arbeitseinheit Schulpädagogik
Dauer 3 Jahre
Beschreibung Im Rahmen der Lehrerausbildung bietet das Erziehungswissenschaftliche Seminar der Heidelberger Universität angehenden Gymnasiallehrern über die universitären Standardangebote hinaus berufsorientierende Zusatzveranstaltungen. Hierzu hat die Arbeitseinheit Schulpädagogik ein Informations- und Kommunikationszentrum eingerichtet. Dort können Lehramtsstudierende sich beispielsweise zu Fragen des Lehramts und zur Organisation des Studiums beraten lassen, mit pädagogisch-didaktischen Studien bekannt machen und mit erfahrenen Berufspraktikern austauschen.
 
Titel Vortrag des Keynote Speaker Dr. Horst Simon, Lawrence Berkeley National Laboratory auf der 20.ten Internationalen Supercomputer Conference ISC 2005 in Heidelberg
Antragsteller Prof. Dr. Hans-Werner Meuer, Universität Mannheim, Rechenzentrum
Dauer 21.06.2005 - 24.06.2005
Beschreibung Die Internationale Supercomputer Conference ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Konferenz zum Thema Hochleistungsrechner. 1986 von Prof. Dr. Meuer initiiert, treffen sich jedes Jahr Anwender der Supercomputer (Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, Universitäten und Regierung) mit Herstellern und Betreibern. Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management nutzen hier die Gelegenheit, neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren.
Seit etwa 25 Jahren ist Dr. Simon einer der führenden Wissenschaftler in der Supercomputer-Szene. 1988 wurde er in Anerkennung seiner Arbeiten im Bereich des Parallel Computing mit dem Gordon Bell Prize ausgezeichnet. In seinem Vortrag mit dem Titel „Progress in Supercomputing: the Top Three Breakthroughs of the Last 20 and the Top Three Challenges for the Next 20 years“ gibt er einen fundierten Überblick über die Errungenschaften und neue Herausforderungen des Supercomputing.
 
2004
Projekt Forschungsstipendien EML Research gGmbH
Beschreibung Im Rahmen von Forschungsprojekten der EML Research gGmbH vergibt die Klaus Tschira Stiftung auf Antrag der EML Research Stipendien an Nachwuchswissenschaftler. Eine Bewerbung von Interessenten bei der Klaus Tschira Stiftung direkt ist nicht möglich.
 
Titel Vortrag des Keynote Speaker Steven J. Wallach, Chiaro Networks, Richardson, TX, USA auf der 19.ten Internationalen Supercomputer Conference in Heidelberg
Dauer 22.06.2004 - 25.06.2004
Antragsteller Prof. Dr. Hans-Werner Meuer, Universität Mannheim, Rechenzentrum
Beschreibung Die Internationale Supercomputer Conference ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Konferenz zum Thema Hochleistungsrechner. 1986 von Prof. Dr. Meuer initiiert, treffen sich jedes Jahr Anwender der Supercomputer (Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, Universitäten und Regierung) mit Herstellern und Betreibern. Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management nutzen hier die Gelegenheit, neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren. Keynote-Speaker der 19. ISC ist der weltbekannte Computer-Architekt Steven J. Wallach. Wallach war einer der Gründer von Convex. Anfang der 80er Jahre entwickelte er den legendären Mini-Supercomputer Convex C1 und brachte diesen 1985 in den Markt. Steven J. Wallach berät das US Department of Energy bezüglich des ASCI-Programms, über welches US Supercomputer der Spitzenklasse finanziert werden. In seinem Vortrag “The Search for the Softron - Will we be able to develop software for Petaflop/s Computing ?” zeigt er die Diskrepanz zwischen Hardware- und Softwareentwicklung bei Supercomputern auf. Seiner Ansicht nach hinkt der Entwicklungsstand bei der Software erheblich hinter dem der Hardware hinterher. Insbesondere werden Wissenschaftler sich mit diesem Problem intensiver befassen müssen, wenn in den nächsten Jahren Petaflop/s Computer gebaut werden, die wesentlich leistungsfähiger als die derzeit leistungsstärksten Supercomputer sein sollen.
 
Titel Zentrum für Modellierung und Simulation in den Biowissenschaften (BIOMS)
Dauer 5 Jahre
Beschreibung Das erste deutsche Zentrum für Modellierung und Simulation in den Biowissenschaften (BIOMS) wird am 13. Februar 2004 mit einem Festvortrag des Medizinnobelpreisträgers Bert Sakmann in Heidelberg eröffnet.

In dem neuen Zentrum werden Modellierung und Computersimulationen zur Erforschung biologischer Systeme eingesetzt. Dank dieser Methoden können komplexe biologische Prozesse nicht mehr nur „in vivo“ (am lebenden Organismus) oder „in vitro“ (im Reagenzglas), sondern auch verstärkt „in silico“ (mit Hilfe von Computerprogrammen) erforscht werden. Die Mittel des neuen Zentrums fließen ausschließlich in die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Damit wird das Zentrum auch in der Nachwuchsförderung in der Spitzenforschung zum Vorreiter.

An dem neuen Zentrum sind beteiligt: das Deutsche Krebsforschungszentrum, die EML Research (das Forschungsinstitut der Klaus Tschira Stiftung), das European Molecular Biology Laboratory, das Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung und die Universität Heidelberg (mit dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen und dem Zentrum für Molekulare Biologie). Mit 2,5 Millionen Euro finanziert die Klaus Tschira Stiftung ein Drittel des Zentrums, ein weiteres Drittel steuert das Land Baden-Württemberg bei. Die restlichen Mittel erbringen die Universität und beteiligten Forschungsinstitute.


Weitere Informationen ( Presseinformation & Hintergrundinformation )
Pressebericht: SWR 2, 14.02.2004 (3 MB, 6:14 Min, mp3)

 
Titel I-Kreide: Die intelligente Kreidetafel
Dauer 2 Jahre
Antragsteller Prof. Dr. Paul Rojas, Freie Universität Berlin
Beschreibung Für die live- und zeitversetzte Übertragung von Vorlesungen über das Internet wurde an der Freien Universität Berlin die elektronische Kreidetafel (E-Kreide) entwickelt. Dieses System vereint die Vorteile der klassischen Kreidetafel mit den multimedialen Möglichkeiten eines Teleteaching-Systems. Neben der Benutzung als herkömmliche Tafel können Bilder und interaktive Internetdienste während des Vortrags in das Tafelbild integriert werden. Das Projekt I-Kreide möchte eine grundlegend neue intelligente Version von E-Kreide entwickeln.

 

 
2003
Titel Vortrag des Keynote Speaker Jim Gray, PhD, Distinguished Engineer in Microsoft's Scaleable Servers Research Group and manager of Microsoft's Bay Area Research Center auf der 18. ten Internationalen Supercomputer Conference in Heidelberg
Dauer 24.06.2003 - 27.06.2003

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Werner Meuer, Universität Mannheim, Rechenzentrum
Beschreibung Die Internationale Supercomputer Conference ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Konferenz zum Thema Hochleistungsrechner. 1986 von Prof. Dr. Meuer initiiert, treffen sich jedes Jahr Anwender der Supercomputer (Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, Universitäten und Regierung) mit Herstellern und Betreibern. Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management nutzen hier die Gelegeneheit, neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren. Jim Gray wurde 1998 mit dem Turing-Award, dem "Nobelpreis für Informatik", ausgezeichnet. Sein Vortrag trägt den Titel "Online Science -- The world-wide telescope as a prototype for how computation is revolutionizing science".
 
2002
Titel Vortrag des Keynote Speaker Dr. Monika Henzinger, Director of Research, Google Inc. Mountain View, USA und “Woman on the Web 2001”, auf der 17.ten Internationalen Supercomputer Conference in Heidelberg
Dauer 19.06.2002-22.06.2002

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Werner Meuer, Universität Mannheim, Rechenzentrum
Beschreibung Die Internationale Supercomputer Conference ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Konferenz zum Thema Hochleistungsrechner. 1986 von Prof. Dr. Meuer initiiert, treffen sich jedes Jahr Anwender der Supercomputer (Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, Universitäten und Regierung) mit Herstellern und Betreibern. Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management nutzen hier die Gelegeneheit, neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren.
 
2001
Titel Vortrag des Keynote Speaker Prof. Dr. Leonard Kleinrock bei der 16th International Supercomputer Conference
Dauer 20.06.2001-23.06.2001

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Werner Meuer, Universität Mannheim, Rechenzentrum
Beschreibung Bei der Mannheimer Supercomputer Conference treffen sich seit 1986 jährlich Anwender, Betreiber und Hersteller von Hochleistungsrechnern, aber auch Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management, um neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren.
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Titel 4th International Conference on Climbing and Walking Robots (CLAWAR 2001)
Dauer einmalig

Antragsteller

Dr. Karsten Berns, Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe
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Titel MobiCHiP (Mobile continuous high blood pressure prevention)
Dauer 3 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Thomas Wetter, Universität Heidelberg, Inst. für Medizinische Biometrie und Informatik
Beschreibung Ziel dieses Projektes ist es, ein mobiles System zu entwickeln, mit dem der Blutdruck kontrolliert werden kann.
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Titel SISTO (Situated Interaction on Spatial Topics)
Dauer 2 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Wahlster, DFKI, Saarbrücken
Beschreibung Ziel des Projektes SISTO ist es, die Interaktionsmöglichkeiten des Benutzers geographischer Informationssysteme zu erweitern. In SISTO sollen erstmals natürlichsprachliche Äußerungen die im Rechner vorhandenen räumlichen Repräsentationen korrigieren und ergänzen. SISTO ist Teil von Deep Map, einem Projekt unter der Federführung des European Media Laboratory (EML), Heidelberg.
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Titel Simulation von Multi-Protein-Systemen
Dauer 3 Jahre

Antragsteller

Dr. Volkhard Helms, Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt
Beschreibung Mit diesem Projekt sollen zwei Ziele verwirklicht werden:
a) das Design und die Implementation eines neuartigen Softwarepaketes zur Simulation von Multi-Protein-Systemen bzw. von Untereinheiten biologischer Zellen;
b) die Anwendung auf ein ausgewähltes Modellsystem, die photosynthetische Einheit.
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Titel Modellierung melodischer Strukturen mit lernbasierten Verfahren
Dauer 2 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Wolfram Menzel, Universität Karlsruhe (TH), Fak. für Informatik, Institut für Logik, Komplexität und Deduktionssysteme
Beschreibung Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen lernbasierte Methoden entwickelt werden, um stilprägende Merkmale in Melodien aufzuspüren. Weitere Informationen
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Titel Entwicklung eines Spracherkennungssystems zur Online-Dokumentation des Notarzt- und Rettungsdiensteinsatzes
Dauer 8 Monate

Antragsteller

Dr. Joachim Gröschel, Universitätsklinikum Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg
Beschreibung Im Rahmen einer Anschubfinanzierung fördert die Klaus Tschira Stiftung die Entwicklung eines Spracherkennungssystems zur Online-Dokumentation des Notarzt- und Rettungsdiensteinsatzes. Bei Notfalleinsätzen sollten Messwerte und Maßnahmen der medizinischen Behandlung zeitgenau dokumentiert werden. In der Routine ist diese Erfassung jedoch praktisch nicht zu leisten. Daher soll erprobt werden, ob vom medizinischen Personal gesprochene Aussagen von einem Spracherkennungssystem erfasst und zeitgenau gespeichert werden können.
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Titel Bioinformatik-Stipendien
Dauer 3 Jahre
Beschreibung Besonders qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen können sich für ein Stipendium zur Teilnahme am Weiterbildungsprogramm Bioinformatik der Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V. bewerben (http://www.akademie-fuer-weiterbildung.de). Die gemeinnützige Klaus Tschira Stiftung gGmbH (KTS), Heidelberg, übernimmt für bis zu zehn Stipendiaten des Bioinformatik-Programms die Teilnahmegebühren. Die KTS fordert insbesondere qualifizierte Frauen auf, sich um ein Stipendium zu bewerben. Bewerbungsbedingungen, Pressebericht: Rhein-Neckar-Zeitung 28.12.2001
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2000
Titel Datenverarbeitung in der Prächirurgischen Epilepsie-Diagnostik im Kindesalter
Dauer 2 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. D. Rating, Universität Heidelberg, Abt. Pädiatrische Neurologie
Beschreibung Circa 20 Prozent der Epilepsie-Patienten sprechen auf eine konservative, d. h. medikamentöse Therapie nicht an. Seit einigen Jahren bietet sich für einen Teil dieser Patienten eine neuartige Therapieform an. Wenn die funktionell gestörte Hirnregion, die für die epileptischen Anfälle verantwortlich ist, eindeutig identifiziert werden kann, besteht prinzipiell die Möglichkeit, diesen Hirnbereich operativ zu entfernen. Ziele eines solchen epilepsiechirurgischen Eingriffes sind die Reduktion der Anfallshäufigkeit bis hin zur Anfallsfreiheit und die damit verbundene Verbesserung der kognitiven Funktion. Im Rahmen des von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Projektes soll ein Datenmodell zur klinischen und wissenschaftlichen Dokumentation der Befunde entwickelt werden, die im Rahmen der prächirurgischen Epilepsiediagnostik erhoben werden.
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Titel Pathway Modelling
Dauer 3 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Peter Lenhof, MPI für Informatik, Saarbrücken
Beschreibung Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Software für die Darstellung, den Vergleich und die Visualisierung von Stoffwechselwegen. Mit Hilfe dieser Programme sollen aus der Fülle der biochemischen und molekularbiologischen Daten neue Erkenntnisse über den Stoffwechsel bestimmter Arten gewonnen werden.
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Titel Vortrag des Keynote Speakers Dr. Gene Amdahl beim 15-jährigen Jubiläum "Supercomputer 2000"
Dauer 8.6.2000 - 10. 6.2000

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Werner Meuer,
Universität Mannheim, Rechenzentrum
Beschreibung Bei der Mannheimer Supercomputer Conference treffen sich seit 1986 jährlich Anwender, Betreiber und Hersteller von Hochleistungsrechnern, aber auch Entscheidungsträger und Planer von Informationssystemen aus Ministerien und dem oberen Industrie-Management, um neueste Entwicklungen im immer wichtiger werdenden Gebiet "High Performance Computing" (HPC) zu diskutieren. Bei der diesjährigen Jubiläumskonferenz wird Dr. Gene Amdahl als Keynote Speaker zum Thema "Quo vadis Technology - Current and future state of semiconducters" sprechen. Gene Amdahl, der Vater der IBM/360 Mainframe Architektur, gehört zu den berühmtesten Computerarchitekten auf der Welt.
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1999
Titel Kleinsatelliten-Projekt - DIVA (Deutsche Interferometer für Vierkanalphotometrie und Astrometrie)

Antragsteller

Astronomisches Recheninstitut Heidelberg und Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl
Beschreibung DIVA soll Entfernungen, Bewegungen, Helligkeiten und Farben von etwa 35 Millionen Sternen mit bislang unerreichter Genauigkeit messen. Pressemitteilung , SAP Orchester
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Titel Systematische Erfassung von DNA- Methylierungsmustern
Dauer 1 Jahr

Antragsteller

Prof. Dr. André Rosenthal, Institut für Molekulare Biotechnologie e.V., Jena, Genome Sequencing Centre
Beschreibung DNA-Methylierungsmuster spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulation der Aktivität von Genen, insbesondere auch im menschlichen Genom. In diesem Projekt soll eine Datenbank erstellt werden, die DNA-Methylierungsmuster speichert, und in der man nach verschiedenen Methylierungsmustern suchen kann.
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Titel Landessternwarte Heidelberg
Dauer Auf unbestimmte Dauer

Antragsteller

Förderkreis Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl e.V.
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Titel NIBA II - Natürlichsprachliche InformationsBedarfsAnalyse 
Dauer 2 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, Universität Klagenfurt, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik
Beschreibung NIBA I wurde 1999 erfolgreich abgeschlossen. Seit 1999 fördert die Klaus Tschira Stiftung NIBA II.
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1998
Titel Vorbereitungs - Meeting zum Heidelberg Ontology Workshop 
Dauer 2 Tage
Antragsteller Stanford University, Palo Alto, California, USA 
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Titel Heidelberg Ontology Workshop
Dauer 09.06.1998 - 16.06.1998

Antragsteller

Eigene Veranstaltung
Beschreibung Führende Experten erhielten Gelegenheit zu ausgedehnten Fachgesprächen, um Einigkeit über eine zu schaffende Top-Level Ontology zu erzielen.  
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Titel Erstellung einer kommentierten Bibliographie 'Ontology - The state of the art' 
Dauer 1/2 Jahr

Antragsteller

Prof. Nicola Guarino, LADSEB-CNR, Padovo, I 
Beschreibung Formal Ontology and Conceptual Analysis: A Structured Bibliography.
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Titel Temporäre Finanzierung einer  Stiftungsprofessur im Bereich Informatik an der Universität Mannheim 
Dauer 5 Jahre

Antragsteller

Dr. Dietmar Ertmann, Kanzler der Universität Mannheim
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1997
Titel Verschiedene Forschungsprojekte der European Media Laboratory GmbH (EML)
Dauer seit 1997
Antragsteller European Media Laboratory GmbH (EML), Heidelberg
Beschreibung Unterstützung bei Forschung und Entwicklung auf Spezialgebieten der Informatik und verknüpfter Wissenschaften
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Titel Deep Map - Intelligente GeoInformationsSysteme der nächsten Generation
Dauer 3 Jahre

Antragsteller

Prof. Dr. Peter Meusburger, 
Universität Heidelberg,
Geographisches Institut, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie, Computerkartographie und GIS
Beschreibung Für Deep Map, das elektronische Touristeninformationssystem des European Media Laboratory (EML), wird in einem ersten Projektteil die geographische Kerndatenbank (GIS) aufgebaut. Ruperto Carola 3/2001
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1996
Titel NIBA I - Natürlichsprachliche InformationsBedarfsAnalyse 
Dauer 3 Jahre
Antragsteller Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, Universität Klagenfurt, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik
Beschreibung NIBA I wurde 1999 erfolgreich abgeschlossen. Seit 1999 fördert die Klaus Tschira Stiftung NIBA II.
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Titel Gemeinsame Tagung der Gesellschaft für Informatik (GI) und ÖIG in Klagenfurt 
Dauer Einmalig
Antragsteller Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, Gesellschaft für Informatik, Bonn

 
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