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NIBA - Natürlichsprachliche InformationsBedarfsAnalyse

Das Projekt NIBA wird gemeinsam vom Institut für Informatik und dem Institut für Sprachwissenschaften der Universität Klagenfurt durchgeführt.

NIBA I wurde 1999 erfolgreich abgeschlossen. Seit 1999 fördert die Klaus Tschira Stiftung NIBA II für zwei Jahre.
 
Haupziel des Projekts ist die Entwicklung eines sogenannten „Konzeptuellen Vormodells“, das in seiner semantischen Ausdrucksfähigkeit möglichst mächtig und bezüglich des Abstraktionsvermögens, das dem Bedarfssteller (End-Benutzer) abverlangt wird, möglichst moderat ist. Mit diesem Vormodell erstellte Beschreibungen sollen vom Bedarfssteller validiert werden können, und sie sollen sich soweit als möglich automatisch auf ein konzeptuelles Modell (z.B. ein objektorientiertes Modell wie OMT) abbilden lassen.
 
Aus der Zielsetzung des Projekt-Teams: "Wir gehen davon aus, daß man in der Informationsanalyse, auch wenn man unser konzeptuelles Vormodell zur Verfügung hat, Benutzeranforderungen im wesentlichen in natürlicher Sprache erheben wird. Zur Vereinfachung der Erstellung des konzeptuellen Vormodells stellen wir uns aber vor, dieses aus den natürlichsprachlichen Texten weitgehend abzuleiten. Deshalb arbeiten wir mit den Sprachwissenschaftlern zusammen, die mit ihrer Natürlichkeitstheoretischen Syntax, dem ersten Prototypen eines Parsers und eines Lexikonsystems einen vielversprechenden Ansatz bieten, der in seiner Mächtigkeit über die derzeit diskutierten Methoden um einiges hinausgeht."

 
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