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WORKSHOP "STANDARDISIERUNG VON LEHR/LERNSOFTWARE"


Am 1. Juni 1999 diskutierten auf Einladung der Klaus Tschira Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in der Villa Bosch, Heidelberg, Vertreter von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen, Softwareunternehmen und Stiftungen über die Standardisierung von Lehr/Lernsoftware. (siehe auch Pressemitteilung)
 
 

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Photo: Renate Ries,EML 


An dem Workshop nahmen teil:
 
 
Bentlage, Ulrike Bertelsmann Stiftung
Berkel, Thomas Fernuniversität Hagen
Glowalla, Prof. Dr. Ulrich Universität Gießen
Grimm, Dr. Andrea Gesellschaft für Informatik
Guttmann Siemens AG
Habon, Dr. Michael Asset GmbH
Hefele, Dr. Peter Hochschulrektorenkonferenz
Helmer, Susanne Hewlett-Packard GmbH
Heuser SAP AG
Ihm, Erwin Deutsche Telekom AG
Kaderali, Prof. Dr. Firoz Fernuniversität Hagen (nicht auf dem Foto)
Landfried, Prof. Dr. Klaus Hochschulrektorenkonferenz (nicht auf dem Foto)
Lelle, Joachim Asset GmbH
Martini MFG Medien- und Film Gesellschaft
Müller, Prof. Dr. Paul Universität Kaiserslautern
Reuter, Prof. Dr. Andreas EML
Saenger, Martin Oracle
Sommer, Prof. Dr. Winfried  LearnTec
Steinacker, Achim TU Darmstadt
Tißen, Anne ABB
Trautewig, Dr. Monika BMBF
Treitz, Ralph Universität St. Gallen
Tschira, Dr. Klaus Klaus Tschira Stiftung
Zinow, Rainer SAP AG

 
PRESSEMITTEILUNG 


Bildung der Zukunft: Neue Initiative für zielgerichteten Einsatz
von Multimedia in Hochschulen

Um den Einsatz von Multimedia in der Lehre voranzutreiben, hat die HRK gemeinsam mit der gemeinnützigen Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) zur Förderung der Wissenschaften und der internationalen Zusammenarbeit eine Initiative ins Leben gerufen, in der Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie gemeinsam an der Entwicklung und Einführung von Standards in der Lehr- und Lernsoftware arbeiten. Damit sollen die Deutschsprachigen Hochschulen im globalen Bildungsmarkt mehr als bisher konkurrenzfähig gemacht werden.

Der Mangel an international kompatiblen technischen und inhaltlichen Standards hat zur Folge, dass europäische Bildungssoftware im Gegensatz zu amerikanischen Produkten auf dem Markt nur eine geringe Rolle spielt. Qualitiativ hochwertige Standards können aber nur entwickelt und ihr Einsatz sowohl in den Hochschulen als auch in der betrieblichen Weiterbildung durchgesetzt werden, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Erst dann lassen sich kostengünstige Lösungen für vielfältige dezentrale Anwendungsgebiete finden.

Getrennte Arbeitsgruppen werden sich u.a. mit Fragen der Erstellung von formalen und inhaltlichen Standards, der Lizenzierung und der Verteilung von Lehr- und Lernsoftware beschäftigen. Erste Arbeitsergebnisse sollen im Oktober vorliegen.

Die HRK sieht die Initiative als Beispiel für eine zukunftsträchtige Form der public private partnership zwischen Hochschulen und Wirtschaft.



Claere Friedrichs

Hochschulrektorenkonferenz
Ahrstrasse 39
Tel.: 0228/887-153
Fax: 0228/887-110

 
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