*      
*      
 
 *
 
     *      *
  *
*

 

*
*
 
 
   *

 

Presse-Information

Heidelberg, 12. Juli 2002. Zu einem unerfreulichen Zwischenfall kam es im Verlauf eines Symposiums zur Gartendenkmalpflege, das von den Landesverbänden Baden-Württemberg und Hessen des Bundes Deutscher LandschaftsArchitekten (BDLA) und dem Landesverband Baden-Pfalz der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) im Studio der Villa Bosch veranstaltet wurde. Ein Vortragender, der keinem der genannten Verbände angehört, hatte in unsachlicher und polemischer Weise mit falschen Behauptungen die Bemühungen der Klaus Tschira Stiftung gGmbH (KTS), das Lingner Schloss in Dresden zu restaurieren und auf dem Gelände zusätzlich ein Technologie-Transfer-Zentrum für BioInformatik zu errichten, verunglimpft. Die Klaus Tschira Stiftung, zu deren Zwecken auch der Denkmalschutz gehört, war der Hauptförderer der Tagung. Nach der unqualifizierten Polemik betrachtete die Stiftung die Geschäftsgrundlage der Förderung als entfallen und widerrief die Förderzusage. Die Tagung wird jedoch zu Ende geführt, das im Anschluss daran geplante Gartenfest im denkmalgerecht wiederhergestellten Garten der Villa Bosch entfällt.

Die KTS legt Wert auf die Feststellung, dass sie am Denkmalschutz als einem von mehreren Stiftungszwecken festhält; bereits eingeleitete Projekte werden selbstverständlich weitergeführt, gegen die Förderung geeigneter, neuer Projekte aus diesem Bereich bestehen keine Bedenken. Die Stiftung hat großes Verständnis für eine anfänglich von Misstrauen getragene Haltung vieler Denkmalschützer. Allzu oft sind sie von staatlichen wie privaten Eigentümern denkmalgeschützter Immobilien getäuscht worden. Letztlich muss die Diskussion jedoch von Sachkenntnis geprägt sein, so wie das bei den Denkmalschützern war, die die Restaurierung der Villa Bosch begleitet haben. Eine blindwütige, polemische Agitation, die bekannte Tatsachen bewusst verzerrt, ist den Anliegen des Denkmalschutzes gewiss nicht förderlich.

Die Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH fördert Forschungsvorhaben der angewandten Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik. Weiterhin unterstützt die Stiftung die Lehre an staatlichen und privaten Hochschulen und fördert einzelne Projekte der Denkmalpflege und der Künste. Sitz der Stiftung ist die Villa Bosch in Heidelberg, der ehemalige Wohnsitz des Nobelpreisträgers für Chemie Carl Bosch (1874 - 1940).

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Renate Ries
Klaus Tschira Stiftung gGmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Villa Bosch
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Tel: 06221-533 214;
Fax: 06221-533 198;

 
  *
.
   
   

 

 
       
Klaus Tschira Stiftung, All Rights reserved. Rückfragen&Anregungen