Moses Maimonides (1135-1204)
More Nevuchim, Fol. 114 recto, Abschrift von 1347/48, Barcelona, Pergament, 19,5 x 13,5 cm
© The Royal Library, Copenhagen
Moses Maimonides ist eine zentrale Gestalt des Judentums und rabbinische Autorität des Mittelalters. Seine Schrift "More Nevuchim" (Führer der Verwirrten), die auf dem Weltbild des Aristoteles beruht, gilt als eine der bedeutendsten Werke jüdischer Religionsphilosophie des Mittelalters.


Bibelkommentar
Rabbi Salomo ben Isaak von Troyes, genannt Raschi (1040-1105), 1233 vollendet, Würzburg, Pergament, 218 Blätter, 38 x 28,5 cm, Inv.-Nr. Cod. hebr.5/I, Bayerische Staatsbibliothek, München
Die älteste illuminierte Handschrift von Aschkenas enthält die Bibelkommentare des Rabbi Salomo ben Isaak von Troyes (Raschi, 1040-1105).


Jüdischer Hochzeitsring
Anfang 14. Jahrhundert, Gold, Erfurt, Höhe 4,7 cm, © Landesamt für Archäologie und Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringen, Weimar
Jüdische Hochzeitsringe aus allen Jahrhunderten zeigen ein Miniaturgebäude. Dieses kann als der im Jahr 70 u. Z. von den Römern zerstörte Tempel in Jerusalem gedeutet werden.


Hamilton Siddur
13. Jahrhundert, Spanien, Pergament, 21 x 15,5 cm, Inv.-Nr. Ms. Hamilton 288, Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung
Diese unter dem Namen Hamilton Siddur bekannte Pergamenthandschrift gehört zu den orginellsten hebräischen Handschriften aus dem sephardischen Raum.


Astrolabium
1029, Toledo Bronze, D 13,5 cm Inv.-Nr. Ms. Sprenger 2050 Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung
Vor der Erfindung des Sextanten (1699) war das Astrolabium das gebräuchliche Instrument zur Bestimmung der Sternhöhe.